Veranstaltungen - Frühjahr 2010



18. Februar: Besprechung: Heilfasten

Gruppeneinteilung/Vorbereitung /Grundlegendes


25. Februar: Meditation – Meridiandehnen und mehr

Auffrischung, Vertiefung, Atmung und Haltung


4. März ...../ 8. März...: Heilfasten / Entschlackungwoche

1. Gruppe; 2. Gruppe - Änderungen möglich

 

nach Ostern: Kochkurs - Das Beste aus der Veganen Küche

3 Koch- u. Lernabende für alle, die in Zukunft gesünder,

mit weniger tierischen Produkten kochen wollen


24. April: 2. Schüßlersalzetreff

für Könner und interessierte Laien


26. Mai: Meditation – Meridiandehnen und mehr

Auffrischungs – und Vertiefungsabend


18. Juni: 3. Schüßlersalzetreff

für Könner und interessierte Laien


Allgemeine Beschreibungen zu den Kursen entnehmen sie bitte HIER
              
Ich freue mich auf neue Herausforderungen und bereichernde Kurse und Seminare !

 


Gedanken zur E r n ä h r u n g

Der Mensch ist von Natur aus ein Früchte- und Samenfresser, seine Verdauungsorgane sind dem des Papagei ähnlich. (Ein Blick in die Bibel - Schöpfungsgeschichte: ganz schön interessant, was da steht:“ Der Herr gab Ihnen zu essen von allen Früchten, die Samen tragen“, -  bestätigt das auch).
Im Laufe der Zeit hat sich der Mensch aufgrund verschiedener Umstände und Notwendigkeiten zum Teil an andere (auch tierische)  Nahrung  gewöhnt. Er kann eine gewisse Zeit so recht und schlecht damit leben, bis es ihm eines Tages gar nicht mehr gut geht. Der Körper „vermüllt“ im Laufe der Zeit durch die viele „Asche und den Ruß“, die beim Verbrennen ungeeigneter Nahrung anfallen. Der Körper kann diese Abfälle irgendwann  nicht mehr entsorgen.
Die Körperflüssigkeiten werden „sauer“, die Gefäße werden spröde und „wachsen zu“. Der Körper legt in seiner Not eine Sondermülldeponie an, entweder im Fettgewebe (= Cellulite) oder in den Gelenksspalten ( Gelenksprobleme wie die so genannte „Abnützung“, Arthrose....sind die Folge). Der Körper versucht, den Müll zu verbrennen. Entzündungen  entstehen. Wenn`s chronisch wird spricht man vom „Rheumatischen Formenkreis“ ). Natürlich leiden auch alle Verdauungsorgane mit der Zeit darunter. Bei sehr vielen Menschen ist besonders der Darm in einem bedauernswerten  Zustand. Im harmlosen Fall bekommen wir eine ordentliche (Darm) – grippe. Der Körper putzt mit Hilfe von Schwitzen, Durchfall und Schnupfen gründlich durch. (Der größte Unsinn ist es, „grippale Infekte“ durch irgendwelche Maßnahmen zu unterdrücken oder verhindern zu wollen.

Nahrungsqualität:

Der Nutzen, den wir aus der Nahrung ziehen können, hängt wesentlich von deren Qualität ab.
Nur reife, naturbelassene Nahrung ist von höchstem Wert. Mit jeder Veränderung, die wir vornehmen, mindern wir den Wert der Nahrung. Niemals  können wir was durch  „Anreicherung“ oder Veränderungen verbessern. Unsere Nahrung ist so, wie sie wächst, ohne Kunst und Chemie  und ohne nachträgliche „ Behandlung“  perfekt. Leider ist bei vielen Menschen der Darm schon so schwach, dass er natürliche Nahrung nicht mehr gut verträgt. Richten Sie sich nach den Gegebenheiten und streben Sie die Gesundung des Darm an.

Essensregeln:

- Essen Sie nur, wenn sie Hunger haben (zwingen Sie auch Ihre Kinder nicht – sie können sonst nie ein natürliches Gespür für das, was sie brauchen entwickeln  und seien Sie ein gutes Vorbild
- Essen Sie langsam, mit Bedacht, riechen, schmecken und fühlen Sie ihr  Nahrung wieder, seien Sie dankbar und  k a u e n  Sie  g u t. (Was im Mund an Vorverdauung nicht gemacht wurde, kann in den nachfolgenden Verdauungsorganen nicht mehr gut gemacht werden. Eine gute Verdauung (ohne Drücken und Blähungen) ist nur möglich, wenn Sie ihre Zähne benutzen .
- Essen Sie  v i e l  weniger. (langsam reduzieren) und genießen Sie das, was Sie essen umso mehr. Das kommt viel billiger und Sie können sich wirklich gute Ware leisten.
- Essen Sie immer öfter Nahrung, die Ihnen „ Superbenzin“ liefert und immer weniger Müll, der kaum Energie hergibt und zu weiterem Essen animiert.
- Lassen Sie Abstand zwischen den Mahlzeiten und verlängern Sie die Zeitspanne, in  der die Verdauungsorgane ruhen können. Das heißt: Essen Sie Ihre letzte Mahlzeit nicht zu spät und essen Sie in der Früh erst, wenn Sie wirklich mögen und nicht (aus Gewohnheit), nachdem sie aufgestanden sind (außer, Sie haben wirklich Hunger).

Welche Nahrung bringt mir was ?

Folgende Aufstellung gilt für ein halbwegs gesundes Verdauungssystem. Heute haben viele Menschen Unverträglichkeiten und müssen erst einmal Abstriche machen. Aber die größte Aufmerksamkeit sollte darauf gerichtet sein, eine gute Verdauung und einen guten Stoffwechsel wieder herzustellen. Oder wollen Sie Ihr Leben lang nur mehr leere, tote Nahrung essen oder auf viel gute Nahrungsmittel verzichten, nur weil Sie sie momentan nicht vertragen. Ein  g u t e r   S t o f f w e c h s e l  heißt nicht: Ich kann möglichst viel essen, und nehme wenig zu. Die Natur ist immer ökonomisch.
. Ein guter Stoffwechsel ist dann gegeben, wenn es meinem Körper gelingt, die Nahrung gut zu verwerten, aus der zugeführten Nahrung, den größten Gewinn zu ziehen, also die größtmögliche Menge an Energie für mich herauszuholen, alles gut zu verbrennen und möglichst wenig Schlacken  in meinem Körper zu hinterlassen ).

Von  bester bis zur schlechtesten Nahrung:

  1. F r ü c h t e  (Obst, Beeren, Früchte verschiedener Gemüse), S a m e n : z.B. Sesam, Sonnenblumenkerne, und N ü s s e.: z. B. Mandeln, Haselnüsse, ....

also alles, was der Mensch ohne irgendeine Behandlung oder Veränderung direkt
essen kann, was unbehandelt  g u t   s c h m e c k t  und  g u t   r i e c h t.

  1. Konzentrate daraus, wie Ö l e, getrocknete  Früchte
  2. Rohkost  aus „oberirdischem“ Gemüse und Blattsalaten
  3. Nahrungsmittel, die eine „Behandlung“  brauchen, damit sie mir schmecken:             z.B. gedünstetes Gemüse, oder auch Wurzeln und Knollen (Rettich, Karotten, Kartoffel....),  Pseudogetreide (Buchweizen, Amarant, Quinoa), Rispengetreide (Hirse, Reis, Hafer), Mais........
  4. ährenbildendes Getreide  in kleineren Mengen ( am leichtesten verdaulich ist Dinkel, am besten gekeimt  (ist wie vorverdaut) und dann weiterverarbeitet

Tierische Fette (in kleinen Mengen und von hoher Qualität) sind für den Menschen halbwegs verträglich.

Jegliche tierisches Nahrung ist für den Menschen, weder jemals als Nahrung vorgesehen, noch für den Menschen geeignet und schon gar nicht aus irgendwelchen Gründen notwendig, vom Kleinkind bis zum Greis. Besonders belastend für den menschlichen Organismus ist  t i e r i s c h e s  E i w e i s s.  Der Mensch kommt, sofern gesund, mit einer geringen Menge davon halbwegs zurecht. Für den Kranken ist tierischen Eiweiß geradezu Gift, die meisten Kranken lehnen deshalb Speisen mit hohem Gehalt an tierischem Eiweiß automatisch ab.
Am schwersten liegen uns die nächsten Verwandten im Magen,
Menschen-, Affen- und Schweinefleisch
alle anderen Vierfüßer, allgemein alle Säugetiere
alles Geflügel
alles Meeresgetier
einfach aus Verwandtschaftsgründen, wegen der Gefahr der Artenvermischung.

M i l c h  ist konzentrierte Babynahrung für das jeweilige Tier, als Nahrung für den Menschen völlig ungeeignet, ebenso sind alle Milchprodukte weder notwendig noch gesund. (Warum machen wir nicht Käse aus der Muttermilch? Ist Käse von der Kuhmilch appetitlicher oder gesünder ?) Den geringsten Schaden bereiten alle Produkte mit kaum Eiweißanteil, wie Butter, Rahm oder Molke, sehr fettreicher Käse.
E i  ist extrem konzentriert und weder notwendig noch gesund.

Jegliche Nahrung, die chemisch behandelt, pasteurisiert, homogenisiert, raffiniert, mit irgendwelchen künstlichen Zusätzen versehen, konserviert, grün geerntet, zu lange gelagert..... ist, ist unterschiedlich schwer belastend und  n i e  g e s u n d.

Sie haben selbst die Verantwortung für Ihr Leben, niemand kann Ihnen das abnehmen, auch nicht der beste Arzt. Machen Sie was draus. Eine gute Ernährung macht sehr vieles sehr viel  einfacher. Sie bestimmen immer noch selbst, was Sie sich in den Mund schieben. Essen sie mit Freude! Eine Veränderung kann man kaum von heute auf morgen schaffen. Gehen sie motiviert ans Werk. Ändern Sie, was möglich ist, werden Sie nicht verbissen! Wenn einmal begonnen, verbessert sich mit der Zeit vieles automatisch . Sie müssen sich ja nicht verändern, sie müssen  nur für sich das  Bestmögliche  wieder finden.
Wenn Sie was nicht schaffen, macht das nichts, wenn Sie die beste Nahrung mit Widerwillen hinunterwürgen, werden Sie genauso „sauer“, wie durch schlechte Lebensmittel. Fangen Sie mit dem an, was leicht geht. Freuen Sie sich über die Erfolge! Beobachten Sie die Reaktionen ihres Körpers  auf verschiedene Nahrungsmittel ehrlich und Sie werden selber sehen, was Ihnen gut tut.

Der beste Zeitpunkt:

morgens (sobald Hunger): Obst, Früchte, Nüsse, Samen (auf gefüllten  Magen - kein Obst! - es kommt sonst zur Gärung – Blähung)

vormittags: Wenn Früchte nicht reichen, dann essen Sie bitte E i w e i s s, wenn geht pflanzlich  (es haben sich alle Sojaprodukte gut bewährt) zusammen mit Fruchtgemüse aber o h n e  B r o t
z.B.: Sojajoghurt oder ein „Salat“ aus gut gewürztem Tofu mit Tomaten, Gurken oder Paprika
oder Trockenfrüchte, Nussmischungen, Studentenfutter

mittags: immer einen Salat (Rohkost)  -  möglichst zuerst
soweit als möglich „Trennkost“ d.h. kohlehydratreiche Nahrung und eiweißreiche  (besonders tierisches Eiweiß ) nicht zusammen zu einer Mahlzeit essen.
das heißt: Getreide, Nudeln, Kartoffeln, alles „Iitalienische“ zusammen mit Gemüse und guten Ölen
oder Eiweißreiches, wie Soja, alle Hülsenfrüchte, Pilze und alles Tierische wieder zusammen mit Gemüse und guten Ölen.

Aber nicht Fisch mit Kartoffel oder Braten mit Knödel.
Wenn Sie das so machen, erleichtert das die Verdauungsarbeit ungemein und Sie werden viele Sachen wieder viel besser vertragen, das „Zeugs“ liegt nicht mehr so lange im Magen und drückt und bläht nicht.

nachmittags: K o h l e n h y d r a t e; Brot mit Aufstrichen (süß oder pikant),  Kuchen.....

abends: Suppiges, Breie (mit hohem Flüssigkeitsanteil), am besten die unterschiedlichsten    
Gemüsesuppen oder Suppen aus Getreideflocken oder Getreideschrot.

.Trinken Sie viel  reines (Quell)wasser zwischen den Mahlzeiten, bei den Mahlzeiten wenig bis nicht trinken ( um die Verdauungssäfte nicht zu sehr  zu verdünnen ).
Essen Sie so oft als möglich im Freien und immer in Ruhe und am schön gedecktem Tisch und  in schöner Umgebung. Essen Sie immer im S i t z e n !

E s s e n   Sie  w e n i g  und das  l a n g s a m  mit Bedacht und Dankbarkeit, aber  immer von    b e s t m ö g l  i c h e r   Q u a  l i t ä t. Essen sie nichts altes, lassen Sie nichts zu lange in der Wärme stehen, wärmen Sie nicht zu oft auf und verschenken Sie Ihre Mikrowelle sofort an den Menschen, den sie am wenigsten mögen.

Viel Erfolg!

 

 
     
 
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